Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch ist eine Diasporagemeinde im Hochwald in der Nähe von Trier. Ihre Fläche erstreckt sich über die Verbandsgemeinde Hermeskeil und Teile der Verbandsgemeinde Kell am See in Rheinland-Pfalz und die Gemeinde Nonnweiler im Saarland. Im Bereich der Kirchengemeinde leben etwa 2.500 evangelische Christinnen und Christen.

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„Donna Donna“

Eine musikalische Reise durch das Judentum mit hebräischen, sefardischen und jiddischen Liedern mit Esther Lorenz, Gesang + Rezitation und Peter Kuhz, Gitarre

Mit dem Programm „Donna Donna“ benannt nach dem berühmten jiddischen Lied von Sheldon Secunda, das sich metaphorisch mit dem Warschauer Getto beschäftigt, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Auch das Ostjudentum mit seiner reichen lyrischen wie geistlichen Welt findet Raum. Der Poet Abraham Reisen wird oft der „Heinrich Heine der Jiddischen Sprache“ genannt. Sein Gedicht „Vek nisht“ wird als Vertonung von Esther Lorenz im Duett mit Peter Kuhz vorgetragen, der außerdem das Konzert an der Gitarre begleitet

Mit „Hinach Yaffa“ hat der Chansonkomponist und -sänger Georges Moustaki das romantische Hohelied der Bibel musikalisch festgehalten – „Wie schön bist Du meine Freundin, wie schön“. Esther Lorenz besingt den „Abend der Rosen“ in „Erev shel shoshanim“ – ein Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird und zitiert ein beliebtes israelisches Schlaflied mit „Numi, Numi“, das die Rückkehr des „Abbas“ verspricht – der hebräische Kosename für Papa.

Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. „Adio Querida“ – der Abschied von der Geliebten wurde der Inbegriff dieser musikalischen Überlieferungen der Sefarden. Noch heute erinnert der spanische Flamenco an die maurischen Klänge dieser fast vergessenen Kultur.

Erläuterungen über Bräuche, Lyrikrezitationen und Streifzüge durch die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis heute sowie die berühmte jüdische Prise Humor vervollständigen dieses kulturelle Kaleidoskop.

Wir freuen uns, Esther Lorenz, die in den vergangenen 15 Jahren immer wieder in Hermeskeil zu Gast war, am

Freitag, dem 19. November 2021 um 19.00 Uhr,

pandemiebedingt in der größten Kirche St. Martinus, Hermeskeil begrüßen zu dürfen. Sie wird von Peter Kuhz, Gitarre, begleitet.

Der Eintritt ist frei. Es gilt die 2 G (geimpft oder genesen)- Regel.

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Tonaufnahmen unserer Hermeskeiler Kirchenglocken

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